Sonntag, 5. September 2010
 

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Diese Seite ist allen Leos gewidmet, denen es nicht vergönnt ist, ihr gesamtes Leben bei nur einer Familie zu verbringen. Damit diese Tiere ebenfalls die Chance auf ein schönes und endgültiges Zuhause haben, werden sie hier vorgestellt.
Vielleicht ist ja Ihr Traumleo dabei!
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Hundelend
Der Betrug

„Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,
denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:
Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.“

„Mich hat man am Strand draußen aufgelesen,
da bin ich seit Monaten schon gewesen.
Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,
dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.
Hab nur gelernt, dass ich gar nichts versteh`.“

„Ich wurde in einer Tonne geboren,
meine Finder gaben mich schon verloren.
Mein rechtes Ohr hängt, das Linke blieb stehen,
und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.
Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm.“

„Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.
Man pflegte mich gut in der großen Stadt.
Sie haben mich sogar angezogen,
operiert und die Ohren hochgebogen.
Dann wurde ich an einen Baum gebunden,
dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.“

„Und Du? Wer bist Du? Hast noch nicht gesprochen.
hast bis jetzt nur mit der Nase am Gitter gerochen.
Wenn sie kommen, um einen auszusuchen,
verschmähst Du all ihre Hundekuchen.
Siehst niemanden an und willst Dich nicht binden.
Möchtest Du keine neue Familie finden?“

Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.
Der Blick des Gefragten driftet weit fort.
Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,
der Körper ist mager und doch voller Kraft.
Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht
den Wind, der von Norden herüberstreicht.


Der Blick seiner blauen Huskyaugen
scheint sich am Fragenden festzusaugen.
„Versteht Ihr nicht“, flüstert er in den Wind,
„dass wir nur eine Laune der Menschen sind?
Sie wollen und schaffen nach ihrem Gefallen
und wissen doch nicht wohin mit uns allen.
In dieser Sekunde sind wir schon verloren,
denn es werden tausend Welpen geboren.

Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug,
denn Menschen bekommen niemals genug.
Sie wissen es alle, doch die endlose Flut
immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
Die endlosen Züge der Überschussfracht
sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht.“

Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.
Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.
Eine Türe schlägt zu, und dann schweigt er still,
weil das, was er weiß, niemand wissen will.
Er legt sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.
O ja, es sind viele. Viel mehr, als man glaubt...






Rocky

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Schäferhund-, Leonberger-Mix-Rüde, kastriert
geboren ca. 1998

Rocky ist ein Trennungsopfer. Herrchen und Frauchen haben sich getrennt, das Haus musste verkauft werden, und deshalb ist Rocky nun im Tierheim.

Rocky ist ein lieber, großer, freundlicher Hund, der am liebsten immer da ist, wo seine Leute sind.

Wer ihn zu sich nehmen möchte, sollte ihm allerdings am Anfang etwas "Eingewöhnungszeit" zugestehen, und nicht gleich zu viel von ihm verlangen, denn bei seinen früheren Besitzern durfte er nur in den Hausflur. Das "feine Benehmen" im Haus kennt er nicht. Wir sind aber sicher, dass er es schnell lernen wird. An gute Dinge kann man sich immer schnell gewöhnen - das geht auch Hunden so.

Als Rocky neu bei seinen Besitzern einzog, war er mal für 2 Wochen bei einem Hundetrainer in Heidelberg. Er kennt daher die Grundkommandos. Sie waren zwar etwas "eingerostet", als er ins Tierheim kam, da nie jemand etwas von ihm verlangt hat, aber mit etwas Übung hat er sich mittlerweile - vor allem für ein Leckerlie - wieder daran erinnert.

An seiner Leinenführigkeit arbeiten wir noch, denn er ist ziemlich kräftig und wurde wohl früher nicht oft Gassi geführt; er zieht aber, seit er im Tierheim ist und regelmäßig Gassi geht, schon lange nicht mehr so, wie am Anfang. Es kommt dabei immer darauf an, wer ihn an der Leine hat.

Rocky hat sich bei uns auch mittlerweile, seinen Bezugspersonen gegenüber, zu einem richtigen "Knuddelhund" entwickelt.

Mit Katzen verträgt Rocky sich nicht, er zeigt sich bei uns aber verträglich mit Hündinnen, und auch mit anderen Rüden. Bei Hasen, die seinen Weg kreuzen, zeigt er Jagdtrieb.

Zwei Vermittlungen scheiterten leider daran, dass die Leute im Haus eine sogenannte "offene Treppe" hatten, die läuft unser Rocky leider nicht hoch. Bei Menschen, die im Haus eine geschlossene Treppe haben, gäbe es aber gar kein Problem, denn wie gesagt - Rocky möchte immer bei "seinen Menschen" sein.

Wir suchen für Rocky liebe Menschen, die auch einem älteren, lieben, temperamentvollen Hund noch eine Chance geben - mit Haus und Garten - da Rocky von zu Hause aus gewöhnt ist, auch nach draußen zu können.


Im Tierheim seit : 13.01.2008

Kontakt: www.tierheim-ludwigshafen.de/hunde.php


LEO

Unser Langzeit- Schützling wird immer mehr zum Notfall. Die  Verhaltensbeobachtung hat deutlicher denn je gezeigt, wie sehr Leo unter dem Tierheimaufenthalt leidet. Bei einer Übernahme würde er durch eine erfahrene Therapeutin begleitet.


DRINGENDER NOTFALL

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Leonberger-Pyrenäenberghund-Mix
geb. 17.03.2005
Höhe 75 cm
-katzenverträglich-

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Ein besonderer Hund für besondere Menschen

Leo ist ein wunderschöner Leonberger-Pyrenaenberghund Mix, der schon fast drei Jahre seines Lebens im Tierheim verbringen musste, und jetzt ganz dringend Ihre Hilfe braucht. Wie viele Hunde sehr grosser Rassen hat Leo ein sehr grosses Herz und wünscht sich nichts mehr als eine  liebe- und verständnisvolle Bezugsperson, die ihm eine stabile Beziehung bieten kann.

Sowohl Pyrenäenberghunde als auch Leonberger sind Hunde mit hochsozialen Eigenschaften, die möglichst Zugang zu Bezugspersonen brauchen. Dieses Merkmal ist ein massgeblicher Grund, warum diese Hunde nicht im Zwinger, sondern im Haus gehalten werden sollen.

Leo sitzt nun schon mehr als die Hälfte seines Lebens im Tierheim im Zwinger und diese Zeit hat aus einem einst  lebenslustigen "Puschelbär " einen sehr, sehr traurigen, unsicheren Hund gemacht, der sich aus Mangel an für ihn notwendiger stetiger Zuneigung immer mehr in sich zurück zieht. Leo leidet erheblich unter diesem Umstand und sein emotionaler Zustand hat sich so verschlechtert,  dass Leo jetzt im Tierheim notfalltherapeutisch begleitet werden muss. Leider wird eine Therapie im Tierheim bestenfalls den Prozess einer Verschlechterung verlangsamen können, aber nicht zu einer Verbesserung seines emotionalen ZUstandes führen können.

Damit eine Hunde-Verhaltenstherapie Leos Leben wieder lebenswert machen kann, muss Leo dringend schnellstmöglich wieder eine neues Zuhause finden. Leos Eingliederung in sein neues Zuhause wird von einer erfahrenen Herdenschutzhund Therapeutin begleitet. Der neuen Familie von Leo entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Leo neigt derzeit noch dazu, unter gewissen Voraussetzungen seine Ressourcen (Futter, Menschen) zu verteidigen. Er muss "seine Menschen" kennen lernen dürfen und lernen dürfen, dass er nichts mehr verteidigen braucht, weil er im neuen Zuhause ausreichend von allem bekommt. Wenn Leo jemanden ins Herz geschlossen hat, ist er ein dankbarer Superschmuser Seine Gassigänger im Tierheim liebt er sehr, obwohl diese nur 1 - 2x pro Woche Umgang mit ihm haben können. Leo ist artgenossenverträglich und von ruhiger Wesensart.

Seine neue Familie sollte hundeerfahren und verständnisvoll sein, genügend Zeit und Platz haben. In ihrem Haushalt sollten keine kleinen Kinder leben.
Leo versteht sich auch mit Katzen! Sein neues Zuhause darf also gerne auch Katzen besitzen.
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Kontakt:
 http://www.tierheim-alsfeld.de/Hunde/hunde.htm


Arkana, als Gebärmaschine missbraucht, sehnt sie sich jetzt nach Geborgenheit

Die wunderschöne und liebe Leonberger- / Sarplaninac - Hündin kam am 5.11. als zitterndes, abgemagertes  Häufchen Elend nach Deutschland und benötigt nun dringend ein liebevolles Zuhause ...

wo sie endlich zur Ruhe kommen darf und liebevoll "aufgepäppelt" wird. Andere Hunde sollten nicht im Haushalt sein.

Arkana ist sehr lieb und überaus bemüht, Ihren Menschen zu gefallen.  Doch sie erträgt keine anderen Hunde in Ihrem Zuhause, hat sie vermutlich durch diese in ihren ersten beiden Lebensjahren zuviel Schreckliches erfahren müssen.

Arkana wurde voller Freude erwartet, doch leider war ein Zusammenleben mit dem schon in der Familie lebenden Rüden unmöglich. Wir vermuten, dass ihre Hundeseele tiefe Wunden  davon getragen hat, als  sie in irgendeinem düsteren Verschlag ausgemergelt und ohne Zuneigung einen Wurf nach dem anderen austragen mußte.

Jetzt möchte sie das Glück, beachtet zu werden, für sich haben, ohne befürchten zu müssen, wieder benutzt zu werden.

Menschen gegenüber ist Arkana ein echter Traumhund. Ausserhalb der eigenen vier Wänden hat sie auch mit anderen Hunden keinerlei Probleme.

Hätte man in ihren beiden Pflegestellen keine anderen Hunde gehabt, hätte man sich nicht mehr von ihr getrennt, so traumhaft ist sie im Zusammenleben mit Menschen.

Unser Text von "gestern":

Arkana ist eine eindrucksvolle Hündin mit einem wunderschönen Gesicht. Ihre Leonberger- oder Sarplaninac–Abstammung, ihre Schönheit und ihr liebenswerter Charakter haben dazu geführt, dass Arkana bisher ausschließlich die dunklen Seiten eines Hundelebens erfahren und ertragen musste.
Sie wurde ganz offensichtlich von einem Züchter als Gebärmaschine missbraucht; und wenn man weiß, wie Welpenfabriken in Griechenland aussehen, dann möchte man Arkana am liebsten umarmen, sie ganz fest halten und ihr liebevoll ins Ohr flüstern, dass eine wundervolle Zukunft voller Liebe, Wärme und Geborgenheit vor ihr liegt … dass sie für die Qualen, die sie in der Vergangenheit ertragen musste, tausendfach entschädigt wird; dass sie erleben darf, wie es ist, ein eigenes Körbchen zu haben; dass sie Dinge kennen lernen darf, die ihr völlig unbekannt sind: Spaziergänge, Umhertollen im Gras, ausgelassenes Spielen mit anderen Hunden, Schmuseeinheiten auf dem Sofa,  Schnüffeln und Buddeln …
Doch Arkanas Realität sieht anders aus: Seitdem sie in einem sehr schlechten Allgemein- und Gesundheitszustand im griechischen Patras aufgefunden wurde, sitzt sie im Tierheim. Als sie gefunden wurde, hatte sie Im Gesicht eine schwere Verletzung und ihr Fell war völlig verwahrlost und verfilzt. Wahrscheinlich hatte Arkana als Gebärmaschine ausgedient und wurde ausgesetzt. Sie ist ein unglaublich liebes Hundemädchen und liebt Welpen über alles!
Arkana benötigt ganz dringend ein Zuhause, in dem ihr liebes Wesen geschätzt wird und in dem sie endlich ein Leben in Würde führen darf.
Sie wird gechipt, geimpft sowie kastriert mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt.


Renate Dueser vom Stray-Team freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre Email unter
04624 451510         renate.dueser@t-online.




Ein kleiner alter Rüde...

Einer nach dem Anderen geht an meinem Käfig vorbei.
Zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt, auf keinen Fall.
Hat die Zeit hinter sich, taugt nicht mehr für Lauf und Spiel mit dem Ball.
Dann schütteln sie langsam den Kopf und gehen vorbei.

Ein kleiner alter Rüde, krank von Arthrose und Schmerz.
Es scheint, für mich gibt es keinen mehr mit Herz.
Ich hatte mal ein Zuhause und auch ein Bett.
Einen Platz warm und Futter - so nett.

Nun wird mein Fang grau und mein Augenlicht schwach.
Wer möchte einen Hund, so alt und schwach.
Meine Familie entschied, ich sollte weg.
Ich war im Weg und meine Haltung, kein Zweck.

Ganz gleich welcher Grund in den Sinn ihnen kam.
Es war nicht Recht, dass man mein Leben mir nahm.
Nun sitz ich im Käfig. Tagaus und tagein
finden jüngere Hunde ein neues Daheim.

Als ich, fast am Ende, schon den Glauben verlor,
sahst Du mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Du sahst durch das Grau und die vom Alter gebeugten Beine
und sagtest mir, dass jenseits des Käfigs die Sonne noch scheine.

Du nahmst mich nach Hause, gabst mir Futter und einen Platz zum leben,
teiltest dein Kissen mit meinem armen müden Kopf daneben.
Wir schmusen und spielen und Du sprichst lieb mit mir.
Du liebst mich so innig und zeigst es auch hier.

Auch wenn ich viele Stunden mit andren verbracht habe,
so ist deine Liebe zu mir eine besondere Gabe.
Ich verspreche die Liebe zurück zu geben,
während meines gesamten restlichen Leben.

Wir werden Wochen oder Jahre miteinander überstehen.
Wir teilen ein Lächeln und ich werde dich weinen sehen.
Und wenn der Abschied kommt für mich und dich,
weiß ich, dass Du weinst und dein Herz trauert um mich.

Wenn ich dann die Brücke erreiche, ganz frisch
Sind meine Gedanken bei dir an deinem Tisch.
Und ich werde prahlen vor allen und jedem
von der Person, die meine letzten Tage erfüllte - mein Leben.
 

Top!